Schon 1839 bestimmte die Königlich-Bayrische Instruktion für die Leichenbeschauer klar die Aufgaben bei der ärztlichen Leichenschau: „Zweck der Leichenschau ist, die Beerdigung Scheintoter, dann die Verheimlichung gewaltsamer Todesarten und medizinischer Pfuschereien zu hindern, sowie zur Ausmittlung kontagiöser und epidemischer Krankheiten, dann zur Herstellung genauer Sterbelisten geeignet mitzuwirken.“ 

Fast 180 Jahrte später hat sich daran nichts geändert: in der Todesbescheinigung werden vom Arzt neben Feststellung des Todes Aussagen erwartet zu der Todesursache, der Todeszeit, zur Qualifikation der Todesart sowie Angaben, ob übertragbare Erkrankungen gemäß Infektionsschutzgesetz vorliegen.
Und obwohl das so einfach klingt, ist die Qualität der ärztlichen Leichenschau immer wieder in der Kritik. Es gibt eine Vielzahl struktureller Probleme bei der ärztlichen Leichenschau, angefangen mit der Zuständigkeit des Notarztes bis hin zur Abrechnung desselben … Das Seminar „wichtige Aspekte zur ärztlichen Leichenschau“ im Rahmen unserer Jahrestagung in Weiden wird Ihnen eine klare Struktur vermitteln, damit Sie zukünftig solche Situationen souverän meistern können.

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