In einem Schreiben von Staatssekretär G. Eck vom BayStM des Inneren an den Abgeordneten Jörg wird zum Thema Zahlung der Einbaukosten von Fahrzeugfunkgeräten (MRT) in Fahrzeuge der Leitenden Notärzute mitgeteilt, dass in der vielschichtigen Diskussion um die Kosten des Digitalfunks im Rettungsdienst nun auch bei den Einbaukosten in die Rettungsfahrzeuge eine Einigung erzielt werden konnte. Die Kosten werden von den Krankenkassen als Kostenträger des Rettungsdienstes übernommen. Der Einbau des MRT in die Fahrzeuges der LNA wird als Kofferlösung erfolgen, da dieser günstiger ist als der Festeinbau in ein Fahrzeug.

„Ein kompletter Verzicht auf die Fahrzeugfunkgeräte – wie von einigen Beteiligten an uns herangetragen – kommt jedoch nicht in Betracht. Es ist wichtig, dass der LNA entsprechend seiner Funktion ausgestattet wird. Ein LNA wird dann alarmiert, wenn mehr als zehn Patienten zu versorgen sind, oder mehr als drei Notärzte zum Einsatz kommen. Er übernimmt in diesen Fällen die medizinische Koordinierung des Rettungsdiensteinsatzes. Aus diesem Grund muss der LNA für andere Einsatzkräfte auch während der Fahrt erreichbar sein. Und hier ist die Erreichbarkeit über ein leistungsfähiges Fahrzeugfunkgerät deutlich besser und sicherer als bei Verwendung eines Handfunkgerätes. Entsprechend werden die beiden Gerätetypen durch das Sonderförderprogramm Digitalfunk durch den Freistaat Bayern gefördert. Die Förderung erfolgt mit Förderfestbeträgen maximal jedoch mit 85 % der für ein Endgerät (inklusive der im Sonderförderprogramm festgelegten Zubehörteile) nachgewiesenen tatsächlichen Aufwendungen“

Das Ministerium ist zuversichtlich, dass die LNÄ nun in Bälde mit zeigemäßen Funkgeräten ausgestattet werden können und so der Rettungsdienst eine weitere Qualitätssteigerung erfahren wird.

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