Wir begrüßen Sie auf der Website der
Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte!

Wir vertreten die notfallmedizinischen Interessen der etwa 3000 bei uns organisierten Notärztinnen und Notärzte und an der Notfallmedizin interessierten Ärztinnen und Ärzte –
und vor allem die notfallmedizinischen Interessen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bayern!

Wir freuen uns über Ihren Besuch !

 


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++


Sonder-Newsletter zum BayRDG

 

Liebe Mitglieder,

lange erwartet und nun endlich da: am 5. November wurden wir erstmals auf die Veröffentlichung des Gesetzesentwurfs zur Änderung des BayRDG hingewiesen. Der Gesetzentwurf findet sich auf dem Internet-Portal des Bayerischen Landtags und hier auf der auf der Homepage der agbn. Da wir trotz mehrfacher Nachfragen im Innenministerium weder an der Gestaltung des Textes beteiligt, noch vorab in seine Inhalte eingeweiht worden waren, lasen wir den Entwurf übers Wochenende mit großer Spannung. Leider fanden wir statt der lange erwarteten Neuregelung zur Unterstützung des Berufsbildes des Notfallsanitäters eine ganz andere Gesetzesinitiative.

Am Montagmorgen (9.11.) erfuhren wir dann, dass bereits am folgenden Donnerstag (12.11.) die erste Lesung des Gesetzentwurfes im Landtag stattfinden wird. In den folgenden eineinhalb Tagen hatten wir daher einiges zu tun, um ein konsentiertes Schreiben an die Autoren des Gesetzestextes zu formulieren, das unser Erstaunen adäquat auszudrücken vermag. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden in unserem Schreiben zunächst nur die drei bemerkenswertesten Neuerungen des Gesetzentwurfs thematisiert.

  1. Demontage der Freiberuflichkeit des Arztes zu Lasten der Patienten

    Die ÄLRD unterliegen fortan nicht mehr der fachlichen Weisungsfreiheit sondern sind hierarchisch dem Innenministerium untergeordnet. Gleichzeitig wird den ALRDs eine fachliche (!) Weisungsbefugnis nicht nur wie bisher in Bezug auf den Rettungsdienst, sondern jetzt auch in Bezug auf die Notärzte, vom Gesetz her zugesprochen.

  2. Bruch des Patientengeheimnisses

    Die ÄLRD können sich „bei Gefahr im Verzug“ Einblick in die notärztliche Dokumentation verschaffen, entweder beim Notarzt, gerne aber auch im nachbehandelnden Krankenhaus samt aller personenbezogenen Daten. All das zudem ohne dass es erforderlich wäre, das der so geschaffene Notfallinquisitor zumindest den Notarzt oder seinen Patienten oder sonstwen über diesen Einbruch ins Patientengeheimnis informiert.

  3. Diskriminierung der Allgemeinmedizin

    Als ÄLRDs können fortan nur noch Fachärzte für Chirurgie, Anästhesie oder Innere Me¬dizin bestellt werden. Allgemeinärzte sind bestenfalls noch für die weisungsgebundene Feldarbeit als Notarzt qualifiziert.

 

Das von uns verfasste Schreiben wurde in Abstimmung mit dem Präsidium der BLÄK und in Abstimmung mit dem Vorstand der KVB erstellt und wird von den Vorständen der agbn, ebenso wie von den unterzeichnenden Regionalvertretern getragen. Es wurde am 10.11. mittags per Email und Fax an die die Abgeordneten, die den Gesetzentwurf im Landtag einbringen mit der Bitte um - den Umständen geschuldet rasche - Stellungnahme verschickt.

Stellungnahme der agbn zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes (BayRDG)

In Ergänzung zu diesem Schreiben werden sich BLÄK und KVB mit eigenen Briefen an den Landtag wenden, die uns aktuell noch nicht vorliegen.
Da die Zeit für die erbetene Stellungnahme zu unserem Schreiben an die Abgeordneten nunmehr abgelaufen ist, erlauben wir uns jetzt - wie darin angekündigt - auch unseren Mitgliedern das vorgenannte Schreiben zur Kenntnis zu bringen:

Leider ging zum Thema bisher lediglich die Email eines Abgeordneten ein, der nicht zu den Autoren des Gesetzesvorschlags gehört und der somit nicht Adressat unseres Briefes war. Er hatte offenbar von unseren Bedenken und Problemen gehört und will sich der Sache in unserem Sinne annehmen. Eine Zusammenstellung der ggf. in den folgenden Tagen vielleicht noch eintreffenden Kommentare und Stellungnahmen aus dem Landtag werden wir unseren Mitgliedern zeitnah zukommen lassen.

Um unsere Mitglieder darüber hinaus umfassend zu informieren, legen wir diesem Newsletter auch eine ausführlichere Kommentierung der von uns im Gesetzentwurf vorrangig kritisierten Passagen bei.

Es sei hier auch darauf hingewiesen, dass im Blog www.bayerische-notaerzte.de in den nächsten Stunden eine direkte Gegenüberstellung der Gesetzestexte „BayRDG alt“ vs. „Gesetzentwurf neu“ online gestellt wird.

Als zusätzlichen Service für unsere Mitglieder haben wir diesem Newsletter eine Tabelle der Autoren des Gesetzestextes hinzugefügt. Da wir uns nicht vorstellen können, dass es im Sinne unserer Patienten bzw. der Wähler der genannten Abgeordneten sein kann, eine derartige, bundesweit einzigartige Demontage des (Not)Arztberufes zu initiieren, möchten wir Sie bitten, sich per Fax oder Email an den ihnen regional nächstgelegenen Abgeordneten zu wenden und ihn zu bitten, doch den von ihm eingebrachten Gesetzentwurf in der gegebenen Form zurückzuziehen.

Bitte wenden Sie sich zunächst ausschließlich an die Autoren des Gesetzestextes. Es macht wenig Sinn, uns hier zu Bütteln parteipolitischer Partikularinteressen zu machen, was droht, wenn die Parteien des Landtags beginnen würden, das Thema nach Gusto für sich zu vereinnahmen.

Bitte beachten Sie: es handelt sich um einen direkten Angriff auf unsern Berufsstand, auf die ärztliche Berufsfreiheit. Vermeiden Sie in jeder Beschwerde Verquickungen mit den bekannten leidigen Diskussionen über Vergütung, Delegation ärztlicher Leistungen und unserer anderen alltäglichen Unbill. Man wird versuchen, unseren Protest mangels sachlicher Gegenargumente als „Pfründesicherung“ zu verunglimpfen. Es geht hier darum mit aller Kraft einer Verstaatlichung des Notarztwesens hin zu einem Heer willfähriger Blaulichtapparatschiks entgegenzuwirken, da müssen und sollen alle anderen Interessen zurückstehen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden


Peter Sefrin, Björn Hossfeld, Klaus Friedrich, Michael Reng


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++




 


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++


Vergütungsregelung für Notärzte

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hatten versprochen, dass wir uns vor und hinter den Kulissen um die erforderlichen Nachbesserungen bei der Vergütungsregelung kümmern. Wie unter Anderem
hier zu lesen war, gibt es auch erste positive Signale.

So freuen wir uns, heute mitteilen zu können, dass als erster sinniger Schritt dieses Jahres die Berechnung zur Verlustbegrenzung samt zugehöriger Vergütungsanpassung NICHT wie ursprünglich angekündigt AUF ANTRAG sondern zum Quartalsende für jede Notärztin und jeden Notarzt AUTOMATISCH erfolgen wird.

Ja, das ist nur ein sehr sehr kleiner Schritt und wir hören schon, wie die üblichen Verdächtigen jetzt lamentieren „die agbn rühmt sich für Regelungen, die wir für selbstverständlich halten und außerdem…“. Denen empfehlen wir, beim Antragsverfahren zu bleiben, denn es ist ja nicht verboten Anträge zu schreiben.

Wir sparen uns ab sofort die Anträge, bleiben dran und werden uns bemühen weiter kleine (und vielleicht auch mal große) Schritte für Sie zu gehen… lieber langsam, dafür aber vorwärts, da sind wir ungebrochen zuversichtlich. Wir halten Sie auf dem Laufen(den)...

Mit herzlichen Grüßen

Peter Sefrin und Michael Reng


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++




 


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++


Dringende Information!

Fortbildung für Notärzte

Der 73. Bayerische Ärztetag bittet das Präsidium der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), dem Bayerischen Ärztetag 2015 eine Satzungsregelung der BLÄK vorzulegen, in der die Fortbildungspflicht von Notärzten entsprechend Artikel 44 Abs. 2 des Bayerischen Rettungsdienstgesetz (BayRDG) konkretisiert werden soll. Der notwendige Fortbildungsumfang soll 50 Fortbildungspunkte im Zeitraum von fünf Jahren im Rahmen des Fortbildungszertifikats der BLÄK umfassen, die durch Fortbildung in für Notärzte relevanten Themen erworben werden.

Die Nachweisführung über die einschlägigen Fortbildungsaktivitäten der einzelnen Notärztin/des einzelnen Notarztes gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns soll auf möglichst einfache und effiziente Art in Anlehnung an die für die Krankenhausfachärzte im Fortbildungskonto der Kammer bereits vorhandene Möglichkeit der Selbsteinstufung der jeweiligen Notärztin/des jeweiligen Notarztes („Selbsteinstufung als notarztspezifische Fortbildungspunkte“) ermöglicht werden.


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++




 


+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++


Sehr geehrte Damen und Herren!

Beim letzten Workshop " Juristische Fragen im Notarztdienst " sind wir eine eindeutige Antwort auf eine Frage nach der vorläufigen Todesbescheinigung schuldig geblieben: Wie besprochen kann der diensthabende Notarzt, der den Patienten zuvor nicht behandelt hat, sich auf die Todesfeststellung und den Hinweis, dass ein anderer Arzt die vollständige Leichenschau ausführen muss, beschränken. Unklar war, wie dieser Sachverhalt zu dokumentieren ist. Dies ist in der Bayerischen Bestattungsverordnung, § 3 Abs. 7, geregelt: Das Formular zur Bescheinigung der vorläufigen Todesfeststellung muss dem vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekanntgemachtem Muster entsprechen.

http://www.blaek.de/pdf_rechtliches/extra/todesbe.pdf

Dr. Alexander Siebel



+++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++ AKTUELLE MITTEILUNG +++




 

News


Alles nur Missverständnisse !?

Auf Einladung des Rettungszentrums Regensburg (rzr) haben am heutigen Samstag (9.1.16) Vertreter der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) und des Bayerischen Innenministeriums die seit November heftig diskutierte und von der agbn kritisierte Novelle des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes vorgestellt.
Herr Dr. Ebersperger stellte in seinen Formulierungen klar, dass es bei der Interpretation des von ihm federführend verfassten Gesetzestextes offenbar zu Fehlinterpretationen gekommen sei, die nicht beabsichtigt gewesen wären.
Die wesentlichen Aussagen sind im Blog bayerische-notaerzte.de dargestellt.


Stellungnahme der agbn zum Notarzt-Vergütungsmodell für 2016
Der Versuch einer faireren Verteilung

- Das Notarzt-Vergütungsmodell 2016: faire Verteilung einer weiterhin zu niedrigen Vergütung -
Auch in diesem Jahr haben die Verhandlungen um das kommende Vergütungsmodell deutlich länger gedauert, als es allen Beteiligten lieb war. So wurde erst am 18.12. ein Ergebnis erzielt, das aus unserer Sicht - unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedin­gungen – den im Hinblick auf alle Bayerischen Notärzten hin zumindest fairs­ten Kompromiss der Verteilung des Mangels darstellt. Dieses Ergebnis wurde am 21.12. zwischen Kassen und KVB konsentiert.
 
Rahmenbedingungen
Der Vertrag zur Vergütung im Notarztdienst, den KVB und Kostenträger abgeschlossen haben, läuft bis 2017 und ist in seiner Höhe nicht verhandelbar. Darin sind auch Verteilungsschlüssel und Budget fest­geschrieben. In Ergänzung zu den vertraglichen Regelungen mussten im Jahr 2015 immer wieder Behelfslösungen erhandelt werden, um die Probleme des neuen Vertei­lungsmodells auffangen zu hel­fen (z.B. sog. Verlustbegrenzungsregelung). Der Verteilungs­schlüssel für 2016 ist damit eigentlich der von 2015, wobei auch jetzt wieder Verlustbegren­zungsregelungen erhandelt werden müssten. Die Kas­sen haben aber signalisiert, dass sie nicht willens sind, solche Regelungen weiter zu akzeptieren, um die Ungleichbehandlung von Not­ärzten am gleichen Standort nicht langfristig zu betonieren. Die Ver­lustbegrenzung erhalten nämlich nur Notärzte, die bereits 2014 am jeweiligen Standort gearbeitet ha­ben.
Als Budget für 2016 stehen 63 Mio € bereit, davon stehen der Vergütung im Notarzt­dienst nur 60,5 Mio € zur Verfügung, 2,5 Mio € werden für andere Ausgaben wie z.B. die LNA-Ausstattung und –Vergütung benötigt. Fänden Kassen und KVB nicht zu einer anderen Übereinkunft, so wird 2016 so vergütet wie 2015.
 
Rückblick
Das notärztliche Vergütungsmodell bis 2014 war streng einsatzorientiert, d.h. eine 12 Stunden Schicht ohne Einsatz bescherte dem diensthabenden Notarzt gerne schon einmal ein Ergebnis im nur zweistel­ligen Eurobereich, was einem Stundenlohn im einstelligen Eurobereich ent­sprach.
Beim notärztlichen Vergütungsmodell 2015 wurde dann versucht, durch eine vornehmlich be­reit­schaftsdienst-basierte Vergütung die Attraktivität der kleinen Standorte zu erhöhen. So war initial so­gar eine reine Stunden-Pauschalvergütung in der Diskussion.
Das zuletzt eingesetzte und von uns heftig kritisierte Modell hatte einige Strickfehler, die sich in der Analyse der Vergütung 2015 zeigte. In der Tat verbesserte sich 2015 die durchschnittli­che Vergütung an mehr als 50% der vorrangig einsatzarmen Standorte, im Einzelfall aber nur, wenn dort wirklich keine Einsätze gefahren wurden. Notarzt im Glück waren die Kollegen, die eine Null-Schicht hatten, wer am Klein-Standort aber das Pech hatte, z.B. an Volksfesttagen zehn Alkoholsünder zu behandeln, ärgerte sich über die neue Regelung, die auch ihm im Ver­gleich zu 2014 einen stattlichen Verlust bescherte. Noch mehr Ärger gab es an den „großen Standorten“, allen voraus Nürnberg und Augsburg. Dort kam es durch die neue Regelung zu individuellen Einbußen bis 40% im Vergleich zur Regelung von 2014. Damit die Umstellung auf das Vergütungsmodell auch nur halbwegs „sozialverträglich“ ablaufen konnte, wurde eine „Verlustbegrenzungsregelung“ geschaffen. Neu-Notärzte am gleichen Standort erhielten die reguläre - deutlich niedriger entlohnte - Vergütung für die gleiche Arbeit. Dass Zweit- und Außen­notärzte heftig protestierten, weil sie ihre Einsätze wegen der initialen Streichung be­rechtigter Zulagen quasi selbst finanzieren mussten, war ein weiterer Strickfehler des Vergü­tungsmodells 2015.
Bei aller Kritik muss allerdings hervorgehoben werden, dass das Vergütungsmodell 2015 auch einen außergewöhnlichen und besonders erfreulichen Aspekt in sich barg. Es war erstmals - und das ist eine bundesweit einzigartige Regelung - vereinbart, dass das Morbiditätsrisiko nicht von den Notärzten übernommen wird. Mehr Einsätze als ge­plant bedeuten mehr Geld, auch au­ßerhalb des vorgesehenen Budgets. Im Jahr 2015 werden daher - wenn das Jahr 2015 so zum Abschluss kommt, wie es die Hochrechnung sagt - von den Kassen 800.000€ mehr zur Verfügung gestellt und dementsprechend mehr von der KVB aus­geschüttet werden, als im Budget vereinbart. Ursache hierfür ist die Steigerung der Einsatz­zahlen in 2015. Auch dieser Teil der Vereinbarung gilt für das Jahr 2016.
 
Das Vergütungsmodell 2016
Bei gesetzter Gesamtsumme, war es das Ziel der langwierigen Verhandlungen, zumindest bei der Ver­teilung der Vergütung für 2016 mehr Fairness walten zu lassen. Alleiniges Bereitstehen (und -sitzen) am einsatzarmen Standort, wie auch eine komplett durchgearbeiteten Nacht sollten vergleichbar gut bzw. - je nach Sichtweise - zumindest vergleichbar schlecht vergütet werden. Es wurde daher im Ver­gleich zu 2015 wieder ein höheres Gewicht auf die Einsatzver­gütung gelegt, pro Einsatz wird allerdings je eine Stunde Bereitschaftshonorar abgezogen.
Der chronische Neid zwischen Standorten, zuletzt auch zwischen Alt- und Neunotärzten inner­halb der Standorte selbst, sollte hiermit ein Ende haben, denn es wurde erstmals ein bayern­weit einheitliches Vergütungsmodell ohne standortspezifische Regelungen definiert:
 

Bereitschaftshonorar pro Stunde

19,00 €

Einsatzhonorar

72,00 €

Nachtzuschlag / Einsatz

10,00 €

Wochenend- bzw. Feiertagszuschlag / Einsatz

10,00 €

Zuschlag Einsatzdauer >90 Min <120

20,00 €

Zuschlag Einsatzdauer >150 Min

40,00 €

Zuschlag Zweit- und Außen-NA

30,00 €

 
In der Summe werden so bei konstanter Einsatzzahl die verfügbaren 60,5 Mio € erreicht, die auch zur Verfügung stehen. Steigen die Einsatzzahlen, werden die Mehrkosten von den Kassen übernommen.
 
Ein Schritt in die richtige Richtung
Mit dem neuen Vergütungsmodell gibt es erstmals ein bayernweit ein einheitliches Vergü­tungsmodell, d.h. Einsatz- und Wartezeitvergütung sind an allen Standorten gleich. Die „Stunde Notarzt“ wie auch der Notarzteinsatz werden in Freyung genauso vergütet, wie in Würzburg, in Gräfenberg genauso wie in Augsburg. Zufällige „Ausrutscher“, wie eine Null-Schicht oder eine durchgearbeitete Schicht „tref­fen“ oder „belohnen“ alle Notärzte in Bayern gleich, egal an welchem Standort sie arbeiten. Durch die Anhebung der Einsatzvergütung wird der Leistungsaspekt wieder etwas besser gewürdigt als bisher. Zwangsweise geht damit - bei fester Gesamtsumme - aber die Bereitschaftsvergütung zurück. Die Zu­schläge halten sich im Rahmen und sollten zusammen mit der Anhebung der Einsatzvergütung auch hier für eine im Gesamtzusammenhang faire Vergütung sorgen.
 
Jedem Recht getan…
Dass in der Summe zu wenig Geld für eine in den Augen der Notärzte leistungsgerechte Vergütung zur Verfügung steht ist klar, doch über die Gesamtsumme zu verhandeln steht aktuell nicht zur Diskussion. Es geht also aktuell nur um eine faire Verteilung des Mangels.
Natürlich werden auch jetzt wieder Klagen kommen. Das Vergütungsmodell 2016 führt an 6 Standorten zu Einbußen von über 15% - bis zu 20% - gegenüber dem Abrechnungsmodell von 2014. Individuell werden einzelne Extrem-Schichten sogar höhere Verluste verzeichnen müssen. Das Abrech­nungsmodell 2016 verschlechtert aber auch die Vergütung von über 1200 Notärzten, die dank des Vergütungsmodells 2015 mehr als in 2014 verdient haben. Das darf bei allen Klagen über die neue Systematik nicht vergessen werden. Auch für diese Kolleginnen und Kollegen gibt es keine „Verlustbe­grenzung“.
Wir glauben, dass das jetzt vorgelegte Abrechnungsmodell die Verteilung der verfügbaren Gel­der un­ter den bayerischen Notärzten an allen Standorten, unter allen denkbaren Umständen so fair wie mög­lich verteilt. Von mehr Geld im System – was wir für 2017 fordern - werden alle Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen profitieren. Daran werden wir arbeiten.
 
Zum Schluss
Abschließend soll noch gesagt werden, dass es nicht nur, vielleicht sogar nur wenig am Geld liegt, wenn Notarztstandorte nicht mehr adäquat besetzt werden können. Es darf über alle Diskussion um die not­ärztliche Vergütung nicht vergessen werden, dass viele Kolleginne und Kollegen gerade ungeliebte Schichten ganz und gar unabhängig von der Vergütung besetzen würden, wenn sie wie früher „von zuhause aus“ fahren könnten. Wer den Notarztdienst als Nebentätigkeit ausübt, hat nicht selten in Klinik oder Praxis genug Wochenenden und Feier­tage abzudecken. Da ist der Familie eine weitere Nacht auf der Wache kaum vermittelbar. Das Bild des nur wegen zu geringer Vergütung nicht besetz­baren Standorts ist gewollt, weil wir dann wieder einmal als geldgierig und nicht am Patientenwohl interessiert präsentiert werden können. Richtig wird es durch die leierkastenartige Wiederholung nicht. Vor den Karren sollten wir uns nicht spannen lassen, auch im Interesse der Vergütungsverhandlungen für 2017.







Nachruf

Prof. Dr. med. Heinzpeter Moecke ist am 26.11.2015 nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Mit ihm verlieren die Notärzte Deutschlands einen visionären und kreativen Vordenker, der den Großteil seines beruflichen Lebens und seine ganze Leidenschaft in Aufbau und Entwicklung der Notfallmedizin und des modernen Rettungswesens investiert hat.
Heipe, wie ihn viele seiner Freunde nannten, wurde am 15. August 1952 in Berlin geboren, verbrachte nach dem Abitur sein Leben in Hamburg. Dort bekam er als Pflegehelfer erste Berührungspunkte mit der Behandlung kranker Menschen. Von 1974 bis 1980 studierte Medizin und arbeitete nebenher im gerichtsärztlichen Dienst der Hansestadt Hamburg als Sektionsgehilfe. Nach der Approbation erfolgten Promotion, amerikanisches Staatsexamen und Anerkennung als Facharzt für Anästhesiologie, die später noch um die Bereichsbezeichnung Rettungsmedizin ergänzt wurde. Er nahm leitende Stellungen in den Hamburger Krankenhäusern Ochsenzoll (Klinikum Nord) und Barmbek ein. Seit 1998 bis zu seinem Tod war er Leiter des Instituts für Notfallmedizin, initial einem Landesbetrieb der Krankenhäuser Hamburg, der aktuell vom Asklepios-Konzern weitergeführt wird. Im Asklepios Konzern war Heinzpeter Moecke zuletzt als Konzernbereichsleiter Medizin & Wissenschaft tätig. Er leitete bis zuletzt die von ihm begründete Ärzteakademie in Hamburg. 2011 erhielt er die Ehrenprofessur der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. 2013 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Heinzpeter Moecke war in unzähligen Verbandsfunktionen und Ehrenämtern tätig, dabei sei nur beispielhaft sein Wirken als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschlandtätiger Notärzte (agnn), als Landesfeuerwehrarzt und ÄLRD in Hamburg, bei der Bundesärztekammer, wie auch seine Tätigkeit als Vertreter der leitenden Angestellten im Aufsichtsrat der Asklepios Kliniken Hamburg erwähnt.
Heinzpeter Moecke hat sein Wissen in unzähligen Zeitschriftenartikeln und Büchern sowie in stets packend vorgetragenen Referaten gerne und stets enthusiastisch wie engagiert weiter gegeben. Angewandtes Qualitätsmanagement, Patientensicherheit und praxisnahe Wissensvermittlung relevanter Erkenntnisse in der Notfall- und Akutmedizin waren seine Passion, die er als Vollblut-Kliniker, aber auch als neugieriger Lehrer und Forscher kontinuierlich weiterentwickelte.
Getrieben von einer unerschütterlichen Neugier war er ein Trend-Scout im allerbesten Sinne. In seinen Visionen ein Motor des Fortschrittes und der Weiterentwicklung. Weitergabe von Erfahrungen und Erkenntnisse waren Beruf und Hobby gleichermaßen. Berufsübergreifendes und interdisziplinäres Handeln war für ihn gelebte Selbstverständlichkeit. Er handelte stets nach dem Motto „Nur das Erreichte zählt – nicht das Erzählte reicht“.
Wichtiger aber als all das war seine stets verbindliche und offene Art, gepaart mit tiefgreifender Kompetenz und philantroper Grundüberzeugung. So haben ihn Freunde und Mitarbeiter, wie auch außen Stehende immer wieder gerne als Rat- und Ideengeber genutzt. Sein Freund zu sein war stets eine Ehre und Freude gleichermaßen. Jeder seiner Freunde wusste, dass er mit ihm einen verlässlichen, niemals wankelmütigen Begleiter mit unbeugsamem Rückgrat und klarem Kompass kennen darf.
Mit einer eher kleinen Schöpfung, an der Heipe maßgeblich beteiligt war und deren Entwicklung bis zuletzt von ihm begleitet wurde, wird er allen Deutschen Notärzten wohl noch für lange Zeit in Erinnerung bleiben: Das bundeseinheitliche DIVI-Notarzteinsatzprotokoll, der in ganz Deutschland etablierte notfallmedizinische Dokumentationsstandard, trägt seine unverwechselbar pragmatische Handschrift. Eine Dokumentationsgrundlage, auf die Verlass ist… wie man sich zu jeder Zeit auch auf Heinzpeter Moecke verlassen konnte. Wir alle vermissen Dich, denken an Dich… verlass Dich drauf.
Du fehlst uns sehr.
Die Vorstandschaft der agbn





Die Mainpost berichtet über den Notarztmangel im Zuge der Honorarreform:


"Sie retten Menschenleben, sind allzeit bereit und erleben oft furchtbare Szenen: Notarzt zu sein ist wahrlich kein Vergnügen. Da sollte wenigstens die Vergütung angemessen sein. Bis zu Jahresbeginn war sie das auch. Dann hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) das Honorar drastisch gekürzt. Die Folge: Auf dem Land fehlen jetzt wieder Notärzte und auch in Würzburg wird es zunehmend schwieriger, die beiden Notarztfahrzeuge zu besetzen.


Eigentlich sollte der ländliche Raum von der neuen Notarzt-Vergütung profitieren. „Doch die Honorar-Reform ist gescheitert“, stellt Paul Justice, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, fest. Zumindest für den Rettungsdienstbereich Würzburg ist er sich da ziemlich sicher. Vor der Umstellung auf die neue Vergütung habe ein Notarzt in Würzburg zwischen 90 und 110 Euro pro Einsatz verdient. Bei durchschnittlich sechs Einsätzen in zwölf Stunden also rund 600 Euro.

Zu dieser Zeit war die Bereitschaft, Notarztdienste zu übernehmen noch groß. So groß, dass viele erst einmal aufs Land geschickt wurden, bevor sie in der Stadt fahren durften. Mit dem Ergebnis, dass sich die Situation im Landkreis Main-Spessart verbessert hat. Auch der stets problematische Standort Kitzingen blieb seit 2011 kaum mehr unbesetzt. Vorher klafften hier kräftige Lücken im Dienstplan. Die Spitze notierte Paul Justice im vierten Quartal 2009. 233 Stunden waren hier unbesetzt. Keine Problem gebe es hingegen in Ochsenfurt. Hier würde die Zusammenarbeit mit der Main-Klinik reibungslos verlaufen.

Nach der Reform gibt es nun wieder Probleme, die Bereitschaftsdienste zu besetzen. „In Würzburg verdienen die Notärzte jetzt ein Drittel weniger“, sagt Professor Peter Sefrin, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte. „Dadurch haben wir in Würzburg eine Reihe von Notärzten verloren, die wegen dieser Rahmenbedingungen nicht mehr fahren wollen.“ Dies gehe sogar so weit, dass Ärzte von außerhalb, beispielsweise aus Bayreuth, in Würzburg als Notarzt im Einsatz sind. „Wir sind angewiesen auf Fremde“, ärgert sich Justice über die aus seiner Sicht misslungene Reform der Vergütung.

Hinzu komme, dass auch vieles reglementiert sei. Fahrer und Notarzt müssten sich beispielsweise stets an einem Ort befinden und innerhalb von zwei Minuten ausrücken. „Dadurch werde der Notarzt schon auch sehr in seiner Freiheit eingeschränkt“, sagt Justice und fordert auch ein „ein vernünftiges Honorar“ für die Ärzte. Und vor allem auch einen Anreiz, um junge Ärzte aufs Land zu bewegen. „Das Geld aus der Stadt abzuziehen und es mit der Gießkanne in der Provinz zu verteilen, war ein Fehler“, kritisiert er die Honorar-Reform der KVB. Eine Lösung wäre es, die Krankenkassen davon zu überzeugen, wieder mehr ins System einzubezahlen, ergänzt Professor Sefrin."

Quelle: www.mainpost.de



Eine Anfrage zur Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes

wurde jetzt von Staatssekretär Eck aus dem bayerischen Staatsministerium des Inneren (StMI) beantwortet:

Staatssekretär Gerhard Eck, MdL (c) Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Staatssekretär Gerhard Eck, MdL
(c) Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Aufgaben des Rettungsdienstes und Intensivtransports, die bisher von Rettungsassistenten geleistet wurden, sollten zukünftig von Notfallsanitätern übernommen werden. Allerdings fasst Bayern einen möglichen Termin dafür erst 2024 ins Auge. Als wesentlichen Grund hierfür führt Staatssekretär Eck aus, dass die Ausbildung den Notfallsanitäter zum eigenständigen Durchführen von heilkundlichen Maßnahmen, die vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) standardmäßig vorgegeben, überprüft und verantwortet werden, befähigen solle.

Diese vom Bundesgesetzgeber für eine Reduzierung von Notarzteinsätzen vorgesehene regelhafte Delegation einfacher ärztlicher Maßnahmen und Medikamentengaben durch den ÄLRD sei jedoch in der landesrechtlichen Aufgabenbeschreibung des ÄLRD (Art. 11 Bayerisches Rettungsdienstgesetz – BayRDG) nicht vorgesehen. Es sei daher angedacht, durch eine Änderung des BayRDG die Aufgaben und Befugnisse der ÄLRD entsprechend zu ergänzen.

„Durch die Einführung von standardmäßig vorgegebenen heilkundlichen Maßnahmen (im medizinischen Sprachgebrauch als sog. standardisierte Handlungsanweisungen oder Standard Operating Procedures (SOP) bezeichnet) für bestimmte notfallmedizinische Zustandsbilder und -situationen durch den ÄLRD sollen künftig ärztliche Behandlungsmaßnahmen oder die Gabe von Medikamenten auf den Notfallsanitäter übertragen werden können, ohne dass diese Delegation im konkreten Einzelfall ausgesprochen werden muss“, erläutert Eck.


 

Abrechnungsprogramm agbnDOC ist verfügbar!


Die agbn hat sich um eine Vereinfachung der Abrechnung mit der KVB bemüht und ein Abrechnungsprogramm agbnDoc erstellt.

Es handelt sich um ein kostenloses, von den Studenten der Medizininformatik an der Hochschule Regensburg programmiertes Offline-Abrechnungsprogramm für die Bayerischen Notärzte. Sie können damit alle von emDoc zur Abrechnung erforderlichen Angaben für beliebig viele Einsätze auf Ihrem Computer eingeben und speichern.


>> weiter zum Abrechnungsprogramm agbnDOC >>

 

Sind Sie Notärztin oder Notarzt?
Oder interessieren Sie sich für die Notfallmedizin in Bayern?

Dann sollten Sie unseren agbn-Newsletter abonnieren! Etwa alle zwei Monate (bei Bedarf öfter) informieren wir Sie dann schnell, umfassend und natürlich kostenlos über aktuelle Entwicklungen des Notarztdienstes und der Notfallmedizin in Bayern. Aktueller und kompetenter erhalten Sie diese Informationen nirgends.

So abonnieren Sie den agbn-Newsletter:
Registrieren Sie sich auf http://www.cme-agbn.de.

 

"Critical Incident Reporting System - CIRS" für die Notfallmedizin

Notfallmedizin ist eine ausgesprochene Hochrisiko-Tätigkeit: Nicht selten schwer kranke oder verletzte Patienten, manchmal rapide Verschlechterung, ungünstige Umgebung... Unter diesen schwierigen Bedingungen kommt es immer wieder zu "critical incidents", das heisst kritischen Ereignissen, die häufig gerade noch gut gehen.
Analysiert man solche critical incidents, so kann man typische, immer wieder auftretende Hochrisiko-Situationen identifizieren und daraus Schlüsse ziehen, wie diese critical events erheblich reduziert und die Sicherheit für die Patienten und Notärzte erhöht werden können.
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) wurde deshalb ein Internet-basiertes, absolut anonymes "Critical Incident Reporting System - CIRS" entwickelt. Wir bitten Sie herzlich uns über diese Website critical events/Hochrisiko-Situationen aus dem Notarztdienst zu berichten - die Anonymität ist absolut gewährleistet, die Herkunft des Berichtes kann nicht zurückverfolgt werden. Wir, ein Expertengremium unter Beteiligung der agbn, werten die Berichte aus und stellen Ihnen die Ergebnisse vor, zum Beispiel bei unseren Fortbildungsveranstaltungen.
Damit tragen Sie und wir erheblich dazu bei, dass unsere schwer erkrankten oder verletzten Patienten noch besser und sicherer behandelt werden können. Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre Berichte!


http://www.cirs-notfallmedizin.de


Erklärung
Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.
Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Ich habe auf verschiedenen Seiten dieser Homepage Links zu anderen Seiten im Internet gelegt.
Für all diese Links gilt: Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner Site angebrachten Links, sowie Seiten, die durch Webringe aufgerufen werden oder Gästebucheinträge.

Der Webmaster der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte


Die agbn - Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte ist Mitglied in der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND) und Partner von Dr. Heinrich Hindelang - Zahnärzte Nürnberg, welcher unter anderem Implantologie in Nürnberg anbietet.
14.2.2016 7:56:41