Wir begrüßen Sie auf der Website der
Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte!

Wir vertreten die notfallmedizinischen Interessen der etwa 3000 bei uns organisierten Notärztinnen und Notärzte und an der Notfallmedizin interessierten Ärztinnen und Ärzte –
und vor allem die notfallmedizinischen Interessen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bayern!

Wir freuen uns über Ihren Besuch !

 


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Vergütungsregelung für Notärzte

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hatten versprochen, dass wir uns vor und hinter den Kulissen um die erforderlichen Nachbesserungen bei der Vergütungsregelung kümmern. Wie unter Anderem
hier zu lesen war, gibt es auch erste positive Signale.

So freuen wir uns, heute mitteilen zu können, dass als erster sinniger Schritt dieses Jahres die Berechnung zur Verlustbegrenzung samt zugehöriger Vergütungsanpassung NICHT wie ursprünglich angekündigt AUF ANTRAG sondern zum Quartalsende für jede Notärztin und jeden Notarzt AUTOMATISCH erfolgen wird.

Ja, das ist nur ein sehr sehr kleiner Schritt und wir hören schon, wie die üblichen Verdächtigen jetzt lamentieren „die agbn rühmt sich für Regelungen, die wir für selbstverständlich halten und außerdem…“. Denen empfehlen wir, beim Antragsverfahren zu bleiben, denn es ist ja nicht verboten Anträge zu schreiben.

Wir sparen uns ab sofort die Anträge, bleiben dran und werden uns bemühen weiter kleine (und vielleicht auch mal große) Schritte für Sie zu gehen… lieber langsam, dafür aber vorwärts, da sind wir ungebrochen zuversichtlich. Wir halten Sie auf dem Laufen(den)...

Mit herzlichen Grüßen

Peter Sefrin und Michael Reng


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Dringende Information!

Fortbildung für Notärzte

Der 73. Bayerische Ärztetag bittet das Präsidium der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), dem Bayerischen Ärztetag 2015 eine Satzungsregelung der BLÄK vorzulegen, in der die Fortbildungspflicht von Notärzten entsprechend Artikel 44 Abs. 2 des Bayerischen Rettungsdienstgesetz (BayRDG) konkretisiert werden soll. Der notwendige Fortbildungsumfang soll 50 Fortbildungspunkte im Zeitraum von fünf Jahren im Rahmen des Fortbildungszertifikats der BLÄK umfassen, die durch Fortbildung in für Notärzte relevanten Themen erworben werden.

Die Nachweisführung über die einschlägigen Fortbildungsaktivitäten der einzelnen Notärztin/des einzelnen Notarztes gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns soll auf möglichst einfache und effiziente Art in Anlehnung an die für die Krankenhausfachärzte im Fortbildungskonto der Kammer bereits vorhandene Möglichkeit der Selbsteinstufung der jeweiligen Notärztin/des jeweiligen Notarztes („Selbsteinstufung als notarztspezifische Fortbildungspunkte“) ermöglicht werden.


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Sehr geehrte Damen und Herren!

Beim letzten Workshop " Juristische Fragen im Notarztdienst " sind wir eine eindeutige Antwort auf eine Frage nach der vorläufigen Todesbescheinigung schuldig geblieben: Wie besprochen kann der diensthabende Notarzt, der den Patienten zuvor nicht behandelt hat, sich auf die Todesfeststellung und den Hinweis, dass ein anderer Arzt die vollständige Leichenschau ausführen muss, beschränken. Unklar war, wie dieser Sachverhalt zu dokumentieren ist. Dies ist in der Bayerischen Bestattungsverordnung, § 3 Abs. 7, geregelt: Das Formular zur Bescheinigung der vorläufigen Todesfeststellung muss dem vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekanntgemachtem Muster entsprechen.

http://www.blaek.de/pdf_rechtliches/extra/todesbe.pdf

Dr. Alexander Siebel



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News


 


Handlungsempfehlung
PDF-Dokument (PDF-Dokument - 1377 kB)

Die Notfallnarkose ist eine zentrale therapeutische Maßnahme in der prähospitalen Notfallmedizin. Dabei sind die Risiken einer Notfallnarkose außerhalb der Klinik deutlich höher als innerklinisch. Gerade junge nicht-anästhesiologische Kollegen fragen in diesem Zusammenhang häufig nach „Kochrezepten“, wie eine Narkose unter den speziellen Bedingungen der Präklinik am besten einzuleiten und zu führen sei.

Eine Arbeitsgruppe des Arbeitskreises Notfallmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat nun in einem über einjährigen Prozess eine Handlungsempfehlung zur „Prähospitalen Notfallnarkose beim Erwachsenen“ erarbeitet, die nun in der verbandseigenen Zeitschrift A&I publiziert ist und in einer Kurzversion kostenlos zum Download zur Verfügung steht.

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Die Autorengruppe – alle samt erfahrene Anästhesisten und Notfallmediziner fassen Ihre Handlungsempfehlung wie folgt zusammen: Eine kritische Überprüfung der Indikationsstellung zur prähospitalen Notfallnarkose hat vor dem Hintergrund patienten-, einsatz- und anwenderbezogener Faktoren zu erfolgen. Die Induktion einer Notfallnarkose als Rapid-Sequence-Induction beinhaltet ein Standardmonitoring, die Präoxygenierung, eine standardisierte Vorbereitung der Notfallnarkose (Narkose-/Notfallmedikamente, Atemwegs- und Beatmungsequipment), die Medikamentenapplikation, (wenn nötig) die passagere Aufhebung der HWS-Immobilisation und konsequente manuelle Inline-Stabilisation während des Intubationsmanövers sowie die Atemwegssicherung und die Tubuslagekontrolle. Die Präoxygenierung sollte bei jedem spontanatmenden Notfallpatienten für einen Zeitraum von mindestens 3-4 min mit dichtsitzender Gesichtsmaske und Beatmungsbeutel mit Sauerstoffreservoir und 12-15 l Sauerstoff/min oder Demand-Ventil mit 100% Sauerstoff erfolgen. Alternativ kann die Präoxygenierung auch mittels nicht-invasiver Beatmung und 100% Sauerstoff durchgeführt werden. Die standardisierte Narkosevorbereitung umfasst das Aufziehen und die Kennzeichnung der Narkose- und Notfallmedikamente, die Kontrolle des Beatmungsbeutels (inkl. Maske), die Vorbereitung eines Endotrachealtubus (inkl. Blockerspritze) mit einliegendem Führungsstab, Stethoskop und Fixierungsmaterial, die Bereitstellung alternativer Instrumente zur Atemwegssicherung sowie den Check von Absaugvorrichtung, Beatmungsgerät und Standardmonitoring inklusive Kapnographie. Als Standardmonitoring zur prähospitalen Notfallnarkose soll das Elektrokardiogramm, die automatische/manuelle Blutdruckmessung und die Pulsoxymetrie sowie eine kontinuierliche Kapnographie zur Anwendung kommen; diese erfolgt ohne Ausnahme zur Lagekontrolle der Beatmungshilfen, zur Detektion potenzieller Diskonnekti- onen und Dislokationen im Beatmungs- system sowie zum indirekten Monitoring der Hämodynamik. Es sind möglichst zwei periphervenöse Verweilkanülen vor Narkoseeinleitung zu etablieren.

An der Erstellung dieser Handlungsempfehlung war auch B. Hossfeld vom Vorstand der agbn maßgeblich beteiligt. 





Aktuelle Presseerklärung zum Thema - Sommergefahr Ertrinken
PDF-Dokument (PDF-Dokument - 16 kB)

agbn und AGNN reagieren auf Beitrag im Ärzteblatt


Als das Deutsche Ärzteblatt vor wenigen Wochen einen Beitrag über die unzureichende Qualität deutscher Notärzte veröffentlichte, empörte dies nicht nur den agbn-Vorstand. Nun hat das Ärzteblatt die Leserbriefe der agbn sowie der Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte (AGNN) und eines weiteren Kollegen zu diesem Beitrag veröffentlicht.

Lesen Sie selbst:

Leserbriefe agbn AGNN

Beitrag "Mehr Evdenz für den Notfall"







Therapieempfehlungen zum Download



Die Arbeitsgemeinschaften der in Norddeutschland tätigen Notärzte e.V. und der Notärzte in Nordrhein-Westfalen haben unabhängig voneinander Kompendien mit Therapieempfehlungen für die notärztliche Versorgung herausgegeben, die für Interessierte jeweils auf den Internetseiten der Arbeitsgemeinschaften kostenlos zum Download zur Verfügung stehen.

Mit den folgenden Links gelangen Sie zum Download:







 

Abrechnungsprogramm agbnDOC ist verfügbar!


Die agbn hat sich um eine Vereinfachung der Abrechnung mit der KVB bemüht und ein Abrechnungsprogramm agbnDoc erstellt.

Es handelt sich um ein kostenloses, von den Studenten der Medizininformatik an der Hochschule Regensburg programmiertes Offline-Abrechnungsprogramm für die Bayerischen Notärzte. Sie können damit alle von emDoc zur Abrechnung erforderlichen Angaben für beliebig viele Einsätze auf Ihrem Computer eingeben und speichern.


>> weiter zum Abrechnungsprogramm agbnDOC >>

 

Sind Sie Notärztin oder Notarzt?
Oder interessieren Sie sich für die Notfallmedizin in Bayern?

Dann sollten Sie unseren agbn-Newsletter abonnieren! Etwa alle zwei Monate (bei Bedarf öfter) informieren wir Sie dann schnell, umfassend und natürlich kostenlos über aktuelle Entwicklungen des Notarztdienstes und der Notfallmedizin in Bayern. Aktueller und kompetenter erhalten Sie diese Informationen nirgends.

So abonnieren Sie den agbn-Newsletter:
Registrieren Sie sich auf http://www.cme-agbn.de.

 

"Critical Incident Reporting System - CIRS" für die Notfallmedizin

Notfallmedizin ist eine ausgesprochene Hochrisiko-Tätigkeit: Nicht selten schwer kranke oder verletzte Patienten, manchmal rapide Verschlechterung, ungünstige Umgebung... Unter diesen schwierigen Bedingungen kommt es immer wieder zu "critical incidents", das heisst kritischen Ereignissen, die häufig gerade noch gut gehen.
Analysiert man solche critical incidents, so kann man typische, immer wieder auftretende Hochrisiko-Situationen identifizieren und daraus Schlüsse ziehen, wie diese critical events erheblich reduziert und die Sicherheit für die Patienten und Notärzte erhöht werden können.
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) wurde deshalb ein Internet-basiertes, absolut anonymes "Critical Incident Reporting System - CIRS" entwickelt. Wir bitten Sie herzlich uns über diese Website critical events/Hochrisiko-Situationen aus dem Notarztdienst zu berichten - die Anonymität ist absolut gewährleistet, die Herkunft des Berichtes kann nicht zurückverfolgt werden. Wir, ein Expertengremium unter Beteiligung der agbn, werten die Berichte aus und stellen Ihnen die Ergebnisse vor, zum Beispiel bei unseren Fortbildungsveranstaltungen.
Damit tragen Sie und wir erheblich dazu bei, dass unsere schwer erkrankten oder verletzten Patienten noch besser und sicherer behandelt werden können. Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre Berichte!


http://www.cirs-notfallmedizin.de


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Der Webmaster der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte


Die agbn - Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte ist Mitglied in der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND) und Partner von Dr. Heinrich Hindelang - Zahnärzte Nürnberg, welcher unter anderem Implantologie in Nürnberg anbietet.
02.7.2015 9:40:29